Der Rundwanderweg um den Kalterer See

Bild des Ufers vom Kalterer See Den herrlichen Kalterer See zu umwandern auf einem Rundweg von nur 7,5 Kilometern Länge, danach ein ausgedehntes Bad im wärmsten Badesee der Alpen – wie klingt das? Verlockend, oder nicht? Dann nachfolgend eine kurze Beschreibung der Strecke. Aber nicht vom Westufer aus, also vom Lido Kaltern bzw. vom Seegarten, sondern von der Südspitze, von wo aus es gen Osten geht – und also entgegen des Uhrzeigersinns um den See herum. Das hat den Vorteil, dass man sich am Ende der Umrundung in einer Ecke des Gewässers befindet, in der normalerweise wenig los ist und man – im Gegensatz zum meist gut besuchten Lido – meistens für sich allein Baden gehen kann. Die Obstwiesen am südlichen Seezipfel markieren den Start der Tour, es geht also zunächst nach Osten, und zwar auf asphaltierter Strecke, am Naturschutzgebiet Kalterer See entlang.

Nach wenigen hundert Metern erscheint rechterhand eine Vogelsichtwarte, von der aus man einen tollen Blick auf das moorige Gelände des Biotops am Südufer besitzt.

Ein Stück weiter warnt ein Schild, dass das Moor nur auf eigene Gefahr zu betreten sei, wenn es in den Tagen vorher nicht geregnet hat, kann man das riskieren. Denn so betritt man eine eigene kleine Welt, eine Brücke führt über zwei Moorseen, direkt über dem Wanderer erhebt sich die Leuchtenburg. Ein traumhaft schönes Fleckchen Erde, das sich hier präsentiert! Weiter geht es über die verkehrslose Straße am Ostufer nach Norden, kurz darauf am besten auf den Fußsteig, der mehr als zehn Meter oberhalb der Straße verläuft (herrlicher Seeblick!). Bald kommen die ersten Hotels in Sicht, die man einfach passiert (es sei denn, man möchte hier einkehren), dann geht man entlang von Obstwiesen und Weingärten bis zum Ruderboot-Verleih. Hinter dem monumentalen Bauwerk am Lido beginnt die Promenade, von Palmen gesäumt, sie könnte sich genauso gut auch in Süditalien befinden.

Auf einer verkehrsbefreiten Straße geht es weiter bis zur kleinen Kirche St. Josef am See, wo man die Weinstraße überquert und der man dann, auf dem parallel verlaufenden Gehweg, ein Weilchen folgt. So geht es weiter, bis ein Schild verkündet, dass man das Ende von Kaltern erreicht hat. Erneut quert man dann die Weinstraße, schon kommen die Obstwiesen in Sicht, der Ausgangspunkt der Tour. Und nun, jedenfalls bei entsprechend hohen Temperaturen, kann das Badevergnügen im Kalterer See beginnen, bevor man am Abend ausgehungert und durstig den Südtiroler Bauernspeck verschlingt und einen guten Tropfen vom Kalterer See dazu genießt.

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