Das Südtiroler Weinmuseum im Dorfzentrum von Kaltern

Bild einer WeinrebeWeine aus Südtirol erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit, und das nahezu auf der ganzen Welt. Und wenn man von diesen Südtiroler Weinen spricht, so muss man dazu sagen, dass fast die gesamte Produktion aus Weinbergen und –gärten stammt, die an der berühmten Südtiroler Weinstraße liegen. Und an genau dieser Weinstraße befindet sich ja auch die Marktgemeinde Kaltern. Insofern liegt es irgendwie nah, dass dieses Kaltern zur Heimatgemeinde des Südtiroler Weinmuseums ist. Das Museum ist untergebracht im Zentrum des Weindorfes Kaltern, genauer gesagt in der ehemaligen Weinkellerei Di Pauli in der Goldgasse – und die Goldgasse liegt folgerichtig auch nur wenige Schritte von der Südtiroler Weinstraße entfernt. Es herrscht ein tolles Flair hier, denn im so genannten Torgglraum (aus dem Jahr 1693) überspannt ein wunderschönes Gewölbe in Kreuzgratform die Szenerie. Die spitzen Bögen über den Durchgangstüren und ein sehr tiefer Keller sorgen für ein absolut stilechtes Ambiente, dem sich sicher auch jene Besucher nicht entziehen können, die womöglich andere Getränke dem Wein vorziehen würden (das soll es ja tatsächlich auch geben).

Dass der Weinbau in der Region schon vor tausenden von Jahren betrieben wurde, erfährt man als Besucher des Museums am besten, wenn man sich einem geführten Rundgang durch das Haus anschließt, der jeden Donnerstag um 10 Uhr am Vormittag angeboten wird; es wird dafür kein extra Zuschlag erhoben. Überhaupt sind die Preise moderat, Erwachsene bezahlen vier Euro, wer mit der Familie anreist, bekommt Nachlässe. Und wie es sich für ein Weinmuseum gehört, kann man auch an einer Weinprobe teilnehmen, für gerade einmal fünf Euro pro Person. Doch die findet naturgemäß und sinnvollerweise nach dem Museumsbesuch statt, bei dem man auf anschauliche Weise erfährt, wie die Menschen hier früher Weinbau betrieben haben und wie sich dieses Gewerbe bis in die Moderne entwickelt hat.

Direkt außerhalb des Hauses befindet sich darüber hinaus ein Lehrpfad, auf dem man veranschaulicht bekommt, welches die für die Region typischen Rebsorten sind. Zudem werden einige Rebsorten beleuchtet, die früher angebaut wurden, heute jedoch nur noch selten verwendet werden. Das Museum hat üblicherweise jedes Jahr von Ende März bis Mitte November geöffnet, Montag ist Ruhetag. Von Dienstag bis Samstag ist von 10 bis 17 Uhr offen, an Sonn- und Feiertagen jedoch nur von 10 bis 12. Ach ja: Auch, wer keine extra Weinprobe mitbucht, bekommt am Ende des Rundgangs ein Gläschen zur Verkostung, so, wie es der typischen Südtiroler Gastlichkeit entspricht.

Hotels suchen

Booking.com

Wir verwenden Cookies, um den bestmöglichen Betrieb dieser Webseite zu gewährleisten.
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Cookies verwendet werden. Weitere Informationen zu unseren Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung