Hoch über dem See und den anderen Ortsteilen

Die Kalterer Fraktion Altenburg, etwa sechs Kilometer vom eigentlichen Ortskern entfernt, bietet Bestechendes. Denn zum einen ist dieser Ortsteil selbst herrlich anzusehen, genauso wie die nähere Umgebung. Dazu weiter unten mehr. Zum anderen aber ist Altenburg die am höchsten gelegene Fraktion der Marktgemeinde Kaltern am See. Das bedeutet: Bei entsprechend klarem Wetter (das hier allerdings fast schon zum Standard gehört) ist die Aussicht auf die umliegenden Dörfer und den türkisfarbenen See besonders großartig. Auch der Blick auf die umliegenden Berge macht durchaus etwas her – er ist einzigartig. Umgeben von grünen Wäldern und Felswänden, stellt sich in Altenburg auch an heißen Sommertagen stets ein alpines Flair ein. Und wenn es doch einmal zu warm wird, um hier oben die Umgebung zu erkunden oder eine ausführliche Wanderung zu machen, so ist man in kürzester Zeit auch schon unten am See, dessen Fluten Abkühlung bringen – auch, wenn es sich beim Kalterer See, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, um den wärmsten Badesee in den Alpen handelt.

Doch zurück nach Altenburg, auf eine Höhe von 612 Metern. Wer sich nämlich auch von wärmeren Tagen die Lust auf Spaziergänge und Wanderungen nicht nehmen lassen möchte, ist hier oben genau richtig. Denn die dichten Wälder, die den Ortsteil umgeben, spenden auch bei größter Hitze ausreichend Schatten. An lichteren Stellen dagegen kann man dann wieder das herrliche Panorama auf das Etschtal und die darüber aufragenden Berge genießen. Auf jeden Fall sollte man einen Ausflug zur berühmten Rastenbachklamm unternehmen, einer sehr sehenswerten Schlucht, in der es immer um einige Grad kälter ist als in der Umgebung. Die Klamm selbst ist tief eingeschnitten, an ihrem Grund rauscht ein Gebirgsbach dahin, der vor allem im Frühjahr, während der Schneeschmelze, recht reißend sein kann.

Aber auch in Altenburg selbst sollte man planen, sich in Ruhe umzusehen, das hübsche Dorf hat es auf jeden Fall verdient. Einen Besuch wert ist die im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaute Kirche St. Vigilius am Ortsrand, die mit den bunt bemalten Dachziegeln zu beeindrucken weiß. Den Kirchturm schmückt ein Gemälde des Heiligen Christophorus aus dem Jahr 1320, es handelt sich dabei um das älteste Wandbild in Kaltern. Eine weitere Attraktion ist die Ruine von St. Peter, die wohl älteste Kirche in ganz Nord- und Südtirol. In der Umgebung wurden Schalensteine gefunden, die 3.000 Jahre alt sind und davon zeugen, dass hier schon in der Bronzezeit Menschen gelebt haben.

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