Die anmutige Ortsmitte etwas abseits des Kalterer Sees

Als eigentlicher Ortskern der Gemeinde Kaltern gilt die Fraktion Kaltern Dorf. Diese liegt nicht direkt am See, doch ist dieser von hier aus immer noch gut und bequem zu Fuß zu erreichen. Das Zentrum der Gemeinde Kaltern, das früher auch „Unterdorf“ genannt wurde, wartet auf mit vielen kleinen Sehenswürdigkeiten, und das alles in einer Atmosphäre, in der man sich rundum nur wohl fühlen kann. Das hat natürlich auch etwas damit zu tun, dass das Klima hier mild ist und das Wetter meistens freundlich. Wer hier eine Schlechtwetterperiode erwischt, hat definitiv eine Pechsträhne. Dass man diese Witterung in Kaltern und Umgebung dazu nutzen kann, die Gegend zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden ist nur logisch. Auch der See mit seinen tollen Badestellen laden ein, einfach einmal die Seele baumeln zu lassen. Allerdings sollte man es auf keinen Fall versäumen, für Kaltern Dorf selbst mindestens einen kompletten Urlaubstag einzuplanen.

Dabei beginnt man am besten auf dem Marktplatz, der das Zentrum der Fraktion bildet und mit dem Wort „charmant“ nur unzureichend beschrieben ist – so schön und anmutig ist es dort. Besonders, wenn der von netten Cafés und Restaurants umgebene Platz von der Sonne beschienen wird. In der Platzmitte befindet sich ein im Barockstil errichteter Brunnen, der eine Mariensäule trägt. Ebenfalls direkt am Marktplatz wurde schon im Jahr 1191 die Pfarrkirche erbaut, die jedoch 1373 nach einem Brand nahezu komplett wieder aufgebaut werden musste. Der weithin sichtbare Kirchturm – stolze 73 Meter hoch – wurde von den Flammen jedoch verschont, er thront und wacht nun also seit mehr als 700 Jahren über dem idyllischen Ort. Auch das Kircheninnere ist sehenswert, besonders die Orgel und das Deckengemälde lohnen einen Besuch.

Einen Rundgang durch das Dorf beginnt man am besten ebenfalls am Marktplatz, und zwar nimmt man als erstes den recht steilen Weg hinauf zum Paterbichl, wo ein weiterer sehenswerter Brunnen zu bestaunen ist. Er ist eine Reminiszenz an jene Zeit, als die Rottenburger hier regierten, die den Bau der meisten Gebäude an diesem Platz (dem Rottenburgerplatz) veranlasst haben. In der von diesem Herrschergeschlecht erbauten Burg befindet sich heute das Kloster des Franziskanerordens. Auch die Sicht vom Rottenburgerplatz auf die Gemeinde und die Umgebung lohnen den Aufstieg zum Paterbichl. Zurück am Marktplatz sollte man sich unbedingt ein paar Stunden Zeit nehmen, um das hervorragend aufgemachte Südtiroler Weinmuseum zu besichtigen – Näheres hierzu in dem Text „Südtiroler Weinmuseum“, ebenfalls auf unseren Seiten.

Hotels suchen

Booking.com

Wir verwenden Cookies, um den bestmöglichen Betrieb dieser Webseite zu gewährleisten.
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Cookies verwendet werden. Weitere Informationen zu unseren Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung