Zwischen grünen Weingärten und dem Blau des Sees

Im Gegensatz zu vielen anderen Fraktionen, aus denen sich die Gemeinde Kaltern am See zusammensetzt, liegt St. Josef tatsächlich auch direkt am Ufer des meist tiefblauen Gewässers – und heißt mit offiziellem Namen und in voller Länge daher auch folgerichtig St. Josef am See. Während andere Ortsteile wie Pfuss mehr als 300 und Altenburg sogar mehr als 400 Höhenmeter weiter oben in den Bergen liegen, bekommt St. Josef unten im Etschtal die ganz warmen Temperaturen ab, jedenfalls von Frühjahr bis Spätsommer. Nicht, dass die Weine, die etwas weiter oben angebaut werden, nicht gut wären, ganz im Gegenteil. Aber die Tropfen, die unten rund um St. Josef hergestellt werden, sind vielleicht doch noch diesen einen Tick besser. Und so kommt es auch, dass diese Teilgemeinde eher jene Urlauber in ihren Bann zieht, die in den Ferien – oder zumindest an einem Ferientag – ausspannen wollen, am Ufer des Kalterer Sees Sonne tanken möchten und zur Abkühlung in gern in die Fluten des Sees springen. Auch wenn dieser See, es wurde bereits erwähnt, der wärmste Badesee der Alpen ist.

Hier, am Ufer, gibt es jedoch auch die Möglichkeit, die lieben Kleinen zu beschäftigen, sollte man mit der Familie anreisen. Zwar ist Planschen und Herumtollen allein für Kinder schon einmal toll, doch so richtig zu einem Erlebnis wird der Badetag doch erst, sobald man mit ihnen etwa Tretboot fährt. Oder auf den weiträumigen Wiesen Ball spielt. Erwachsene können hier von dem Angebot Gebrauch machen, ein Ruderboot zu leihen oder eine Runde mit dem Surfbrett zu drehen (Windsurfen). Auch für Segler kann der See ein ganz gutes Revier sein, immer vorausgesetzt, man erwischt einen halbwegs windigen Tag. Hier, an der Westseite des Sees, empfiehlt es sich im Frühjahr wie auch im Spätsommer, eher früh Sonnenbaden zu gehen, denn aufgrund der direkt im Westen aufragenden Berge steht die Sonne zu diesen Jahreszeiten nachmittags noch nicht bzw. nicht mehr hoch genug am Himmel.

Allerdings lädt der Kalterer See natürlich auch dazu ein, die Uferlinie zu Fuß zu erkunden. In gemütlichem Tempo lässt sich das Gewässer in zwei Stunden umrunden, dabei erfährt man auf 14 Informationstafeln viel Interessantes über dieses geschützte Biotop, in dem viele Pflanzen- und Tierarten existieren. Zudem gibt es in Ort St. Josef selbst drei Gebäude von Interesse, die man allesamt besichtigen sollte. Es handelt sich dabei um die Anwesen von Schloss Ringberg, den Ansitz Manincor und die Kaltenburg.

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